Teil 3: Wie alles begann und das Ende …

Als er von der Schwangerschaft erfahren hat, hatte er Tränen in den Augen und hat sich gefreut. So sehr gefreut, dass er es allen mitteilte und er war so stolz.

Auf einmal lachte er heftig und sagt: Seine Ex F. wird blöd schauen, dass er doch ein Kind zusammen brachte, ich habe dazu nichts gesagt, ja was hätte ich dazu sagen sollen?

Es waren dann Kleinigkeiten, die mich gestörten haben, die ich ihm aber auch gesagt habe. Auch wenn das Kind dann da ist, das sich viel verändern wird. Ich hab es ihm gesagt, er meinte, das schaffen wir schon.

Ich habe über vieles hinweg gesehen, habe mir gedacht das wird sich ändern, wenn das Kind da ist, aber so war es leider nicht. Von seiner Mutter hörte ich, wie sie dann erfahren, hat das ich schwanger bin, das ich jedes Wochenende zu ihnen hinüber fahren muss, weil sie ihren Enkel sehen wollen. Sorry, hab ich sicher keine Zeit, dass ich ständig zu ihr hinüber fuhr, das habe ich ihr auch gesagt.

Es sind zeitweise Sachen vorgefallen, wo ich mir an den Kopf gegriffen habe und ihm gesagt habe,
das er den Kontakt zurück stufen sollte. Er hat mir nicht geglaubt. Seine Mutter hat gute Arbeit geleistet im Hintergrund, wenn ich nicht dabei war, so das ich 9 Monate lang bei meiner Mutter wohnte, weil ich einfach nicht darüber hinwegsehen konnte, weil es mir einfach nur noch am Oa…. gegangen ist.
Das er es nicht einsieht, das sich alles ändert mit einem Kind. Wir haben uns immer und immer weiter voneinander entfernt. Sachen die normal waren wie zusammen einschlafen (da er immer länger am PC geblieben ist) oder spazieren gehen, hat es nicht mehr gegeben, weil er nicht wollte.

Nach meiner zweiten Operation (mehr dazu in meinem Blog: Schwangerschaft und Geburt), hat sich auch nichts geändert. Bevor ich operiert worden bin, hat er mir ins Ohr geflüstert: Das ich das schaffe und wenn alles in Ordnung ist, das wir dann mit unserem Kind in der Hauptallee spazieren gehen und lauter Sachen unternehmen werden. Nichts von dem, was er gesagt hat, ist eingetroffen. Ich machte mich und den Kleinen fertig und habe ich ihn gefragt, ob er mit kommt.

Das waren seine Standard Ausreden:

  • Ich habe Kopfweh.
  • Mir geht es nicht gut.
  • Mein Kreuz tut mir weh.
  • Ich mag noch spielen.

Irgendwann habe ich es auch aufgeben, zu fragen, weil da kommt man sich nach einer Zeit verarscht vor.

Ich wollte im Juni 2013 eine zweiwöchige Beziehungspause, damit jeder zu sich selber finden kann und sich im Klaren wird, was man eigentlich möchte, das wurde abgelehnt. Im Juli meinte er dann, das er für 4 Tage zu seiner Schwester fahren wird und da können wir uns ja dann im Klaren werden.
Was wir auch getan haben. Aber leider hat sich nach einer Woche wieder nichts geändert. Er saß am PC und ich kümmerte mich um den Kleinen, ich machte dies und das … Ich hörte mir immer wieder an, das er so Kopfweh hat, das es ihm schwindlig ist, das hat mit der Zeit zugelegt.

Am Anfang habe ich mir gedacht, das er es so sagt, weil er nichts machen möchte. Um so öfter er es sagte, hab ich mir gedacht das, was nicht stimmen kann. Ich habe ihm gesagt, er solle zum Arzt gehen, und sich untersuchen lassen, weil es nicht sein kann das er ständig Kopfschmerzen habe. Seine Antwort war immer: Er habe keine Zeit, die Arbeit, und so weiter… Hätte ich vielleicht durchgegriffen und hätte ihn zu den Ärzten gezogen, vielleicht wäre es dann nicht passiert. Man kann es nicht wissen. Leider.

Ja dann kam der 15.November 2013. Der Tag, an dem er meine Annäherungsversuche abwehrte und ich ihn dann fragte: ob er mich noch liebt. Seine Antwort: er weiß nicht, wie er es mir sagen soll, aber es wäre besser, wenn er ausziehen würde, weil so bringt sich das nichts mehr. Aber er liebt mich noch, nur es wäre besser, wenn wir eine Pause machen. Ich fragte ihm dann, wann das sein soll, das er auszieht. Dazu meinte er dann in den nächsten zwei Wochen, bevor er seine neue Arbeit antritt. Ich dachte für einen kurzen Augenblick nach und sagte ihm das es besser wäre wenn, er gleich auszog. Damit war er einverstanden und das große Packen hat begonnen. Aber wie ich dann nachgedacht habe, muss er das schon geplant haben, aus seinem Auto hat er Kisten und Sackerl geholt… 2 – 3 Wochen vorher war er fast jeden Tag unterwegs auch bei seiner Mutter… Dort haben sie das Schlafzimmer umfunktioniert, das er dort ein eigens Zimmer hatte. Also hat seine Mutter auf ihn eingeredet, das er ausziehen soll, damit es ihm besser geht, oder was auch immer. Ich hab ihm auch gesagt, dass seine Mutter mein Kind nicht zu Gesicht bekommt, weil beschimpfen lasse ich mich sicher nicht von ihr in einem Einkaufszentrum.

Somit war ich Single und alleinerziehend. Er durfte jeden Freitag seinen Sohn besuchen. Da stellte ich ihm nichts in den Weg. Wir sind nicht im Schlechten auseinander gegangen. Danach haben wir uns eigentlich halbwegs gut verstanden.

ES SIND MEINE ERINNERUNGEN, GUTE WIE SCHLECHTE. Auch wenn dann einige meinen werden, ich stelle den KV schlecht dar, dann habt ihr es falsch verstanden. Jede Beziehung hat Höhen und Tiefen und das kann mir sicher jeder bestätigen.

KV war:

Charmant, liebevoll, höflich, hilfsbereit, zuvorkommend und ein guter Zuhörer.

XoXo Michi XoXo

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